Augenheilkunde

Augenheilkunde (Ophthalm│ologie [gr. όφθαλμια]): Augenerkrankungen nehmen einen wichtigen Teil der tierärztlichen Behandlungen ein. Sie sind beim Pferd möglichst schnell zu behandeln, da die Augen beim Pferd sehr stark zur Orientierung notwendig sind. Das Sichtfeld wird durch die seitliche Lage bei Visusverlust eines Auges bis zu 50 % eingeschränkt, so dass der Kopf zur Sichterweiterung nach vorne oft gedreht wird. Zielsetzung ist es also, durch besonders intensive und gezielte Therapie die bedrohte Sehfähigkeit eines infizierten oder verletzten Auges zu erhalten.

Symptome einer Erkrankung sind meist übermäßiger Tränenfluss, Zukneifen der Lider, Schwellungen, Rötungen und Lichtscheue. Scheuern des Auges verschlimmern oft das Krankheitsbild.

In Abhängigkeit der Erkrankung erfolgt eine Therapie mit einer ausgewählten Augensalbe. Keinesfalls sollte dazu eine beliebige oder gar alte Augensalbe verwendet werden, da dies zu Folgeschäden führen kann.

Lidverletzungen und penetrierende Hornhautverletzungen müssen sofort chirurgisch einwandfrei versorgt werden und zählen zu den Notfällen.

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